Was ist Leasing?
Der Begriff Leasing kommt aus dem Englischen “to lease” und bedeutet mieten oder pachten. Der Leasingnehmer mietet also das Auto vom Leasinggeber.
Beim klassischen Firmenwagen trifft man überwiegend auf geleaste Autos bzw. Fahrzeuge.
Dies hat 3 entscheidende Gründe:
1) Die steuerliche Betrachtung
Wie Sie aus der Beschreibung “Pauschalversteuerung für Firmenwagen” entnehmen können, wird der geldwerte Vorteil unabhängig vom Fahrzeugalter immer ausschlaggebend vom Neupreis berechnet. Ein neues oder altes Auto macht für den Arbeitnehmer also keinen finanziellen Unterschied. Die Leasingraten sind als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar.
2) Freie Liquidität
Da die Firma das Auto nur mietet, muss sie keine Investitionen tätigen, um das Auto abzubezahlen. Unser Muster-Firmenwagen mit einer Leasingrate von XXX,- € würde über einen Ratenkredit gut 200,- € mehr pro Monat kosten. Zusätzlich ist es beim Firmenleasing unüblich, einmalige Raten zu verlangen, sodass sich die ganze Belastung gleichbleibend über die gesamte Leasingdauer verteilt.
3) Planbare Kosten
Die übliche Leasinglaufzeit liegt zwischen 2 und 3 Jahren. Auf diesen Zeitraum beläuft sich beim Firmenleasing oftmals auch die Garantie, sodass keine bösen finanziellen Überraschungen zu erwarten sind. In dieser Zeit fallen viele Kostenpunkte wie TÜV, Inspektionen, Reparaturen oder Verschleißteile oftmals weg oder sind deutlich kleiner als bei älteren Fahrzeugen.
Die einmalig vereinbarte Rate ist über die gesamte Laufzeit gleichbleibend.
Es gibt im Regelfall keine Anfangs- oder Endrate.
Am Ende des Leasingzeitraumes stehen in der Regel folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
1) Abschluß eines Anschlussleasingvertrages auf Basis des Restwertes
2) den Leasing - Firmenwagen zum Restwert kaufen
3 ) den Leasing - Firmenwagen an die Leasinggeber zurückgeben